Eigentumswohnungen haben den Vorteil, dass kein separates Grundstück erworben werden muss. Der Preis für das Grundstück wird durch alle Parteien geteilt. Die Wohnungen sind günstig und die Instandhaltung des Außenbereichs entfällt. Wenn an der Fassade etwas geändert oder erneuert werden muss, oder im Eingangsbereich Arbeiten für den Erhaltungsaufwand erforderlich sind, dann wird der Einzelne nicht so stark belastet. Die Kosten werden immer auf alle Eigentümer umgelegt. Oft haben die Parteien einen gemeinsamen Wasch- und Trockenraum im Keller. Da ist es erforderlich, dass man sich abspricht und einen Wochenplan für die Nutzung erstellt.

Vorlieben

Es gibt verschiedene Gründe, dass Menschen sich zu dem Kauf einer Eigentumswohnung entschließen. Es können junge Leute sein, die den ganzen Tag arbeiten und jeden Urlaub verreisen. Für sie wird es kaum eine bequemere Alternative geben. Sie schließen die Wohnung ab und brauchen sich keine Gedanken um die Gartenpflege im Sommer oder das Schneeschieben im Winter zu machen. Wenn sie dann auch noch eine Wohnung mit Dachterrasse haben, wo sie grillen oder ein Sonnenbad genießen können, dann werden sie rundherum zufrieden sein. Die Häuser der neueren Bauart lassen auch kaum noch Geräusche aus den Nachbarwohnungen durchdringen.

Eine andere Gruppe der Käufer einer Eigentumswohnung sind ältere Menschen, die ihren Ruhestand ohne Gartenarbeit und Tätigkeiten am Haus genießen möchten. Wenn die Eigentumswohnung dann auch noch barrierefrei gebaut ist, gibt es für Senioren wohl keine bessere Alternative. Es werden mittlerweile auch Häuser mit mehreren Wohnungen eigens für ältere Menschen errichtet. Dann sind sie über einen Notruf mit einer Zentrale verbunden, die bei einem Zwischenfall direkt Hilfe schickt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass das Mittagessen ins Haus gebracht wird. Immer mehr Senioren machen von diesen Angeboten Gebrauch. Sie haben die Sicherheit der schnellen Hilfe und sind nicht so eingeengt wie in einem Seniorenheim.

Nutzen

Gerne werden Eigentumswohnungen als Kapitalanlage genutzt. Der Besitzer, der die Wohnung vermietet, hat weniger Aufwand als bei einem Haus. Er sollte nur zu den regelmäßigen Eigentümerversammlungen erscheinen. Bei diesen Treffen tauschen sich die Eigentümer aus und beraten eventuelle Änderungen an dem Gebäude. Als Besitzer einer Eigentumswohnung darf man Außenanlagen nicht ohne Genehmigung der anderen Eigentümer installieren. Zum Beispiel sollte das Anbringen einer Markise immer mit den anderen Besitzern abgesprochen werden. Dann wird auch geklärt, welche Farbe die Markise haben darf. Wenn die Eigentumswohnung im Erdgeschoss liegt und auch noch ein Garten dazugehört, dann wird die Pflege des Rasens auch auf alle Parteien umgelegt. Die Gartengestaltung in Form von Sichtschutz oder Gartenhaus wird bei der Eigentümerversammlung durchgesprochen und genehmigt.

Vorteile

Auch wenn viele Menschen den Kauf eines Hauses vorziehen, so haben doch Eigentumswohnungen immer ihre Vorteile. Man lebt in einer Hausgemeinschaft und hat nicht so viel Arbeit. Zudem wird man froh sein, wenn man im Alter als Ruhegeldempfänger keine Miete mehr zu zahlen hat. Dieses Ziel erreicht man in der Regel bei dem Erwerb einer Eigentumswohnung schneller erreicht als bei dem eines Hauses. Besonders in der Stadt, wenn man gerne in der Nähe des Zentrums wohnen möchte, wird die Eigentumswohnung die einzige Möglichkeit sein, Eigentum zu erwerben.

Foto: Vadim Andrushchenko – Fotolia.com

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